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Freitag, 14. März 2003
Zeugnisübergabe Erfolgreicher Start ins
PTA-Leben
PLAUEN - Nach zweieinhalb
Jahren ist für die PTA 4 alles vorbei. Begonnen hatte die Ausbildung der
19 Jungen und Mädchen zum Pharmazeutisch-technischen Assistenten im
Sommer 2000 am Plauener Institut für Wissen und Bildung (IWB). Viel
Stress liegt seitdem hinter den Schülern, viele Klausuren, Praktika.
Aber auch schöne Tage in den modernen Laboren der Schule an der
Dobenaustraße mit unvergesslichen Experimenten.
Auch für Karsten Thoß ging am Mittwoch die Ausbildung zu Ende, er
schloss neben Regina Hadlich als einer der besten seiner Klasse ab. Sein
Fazit: "Ich habe in den vergangen zweieinhalb Jahren an dieser Schule
eine solide Ausbildung erhalten. Besonders das Fachwissen der Lehrer
wird uns in der Zukunft in der Praxis viel helfen." Vor allem die
Honorarkräfte, aktive Apotheker mit viel Praxisbezug haben den
27-jährigen beeindruckt.
Auch IWB-Institutsleiter Rainer Hofmann zeigte sich zufrieden. Er habe,
so betonte er in seiner Rede bei der Vergabe der Zeugnisse am
Mittwochnachmittag, viel Grund zur Freude. Er sieht für die Absolventen
eine positive Zukunft. "Den Beweis zur Leistungsbereitschaft haben Sie
heute mit Bestehen ihrer Prüfung erbracht", betonte Hofmann. Das sei die
vierte Klasse, deren erfolgreichen Abschluss man feiern könne. "Auch in
Zukunft", erinnerte der Institutschef, "werden wir weiterhin junge
Menschen in diesem Beruf ausbilden."
Auch das Institut für Wissen und Bildung sieht einer gesicherten Zukunft
entgegen, hieß es von der Leitung der Einrichtung. Zwar musste der
Kosmetiklehrgang umgebaut werden. Aber für die PTAs wurden im vergangen
Jahr zwei Klassen aufgestellt. Eine Klasse sind rund 25 Schüler. Um den
nötigen Platz für eine fundierte Ausbildung zu gewährleisten, mietete
das IWB in der Dobenaustraße über dem Reisebüro Otto zwei zusätzliche
Etagen.
Von den in diesen Tagen ihre Lehre abschließenden PTAs haben nach
eigenem Bekunden die meisten einen Job - viele hier im Vogtland. Dazu
hatten vermutlich Praktika in den Apotheken der Region beigetragen. Die
Klassenlehrerin betonte in ihrer Abschiedsrede, "dass wir ihnen
hoffentlich das nötige Rüstzeug für eine erfolgreiche Zukunft mitgegeben
haben." Dabei sei es wichtig, so die Pädagogin weiter, auch in Zukunft
weiter zu lernen. "Die Konkurrenz beim Medikamentenversand, auch mit
Hilfe des Internets, schläft nicht."
Die Lehrerin forderte die Absolventen der Abschlussklasse dazu auf, den
traditionsreichen Berufsstand des Pharmazeutisch-technischen Assistenten
zu verteidigen. Auch Karsten Thoß möchte das tun. Vorerst wird er in
seinem Beruf arbeiten, später soll sich vielleicht ein Studium
anschließen. - ml
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Montag, 19. Mai 2003
Tag der offenen Tür Aktive Teilnahme im IWB gefragt
PLAUEN - Hinter IWB verbirgt
sich das "Institut für Wissen und Bildung". Vergangenen Samstag nutzten
die Mitarbeiter der Bildungseinrichtung an der Dobenaustraße den Andrang
des Plauener Frühling und veranstalteten ihren jährlichen Tag der
offenen Tür, bei dem es für interessierte Besucher nicht nur jede Menge
Informationen gab. Die Gäste konnten sich aktiv am Geschehen beteiligen.
"Wir bieten einen Einblick in verschiedene Bereiche, es wird wirklich
für jeden etwas geboten. Von der Kosmetik über die Laborarbeit zur
Diätkochkunst und noch vieles mehr", verriet Andrea Iffland,
Ausbildungsleiterin im Fachbereich Kosmetik. Besonders medizinisch
Interessierte kamen auf ihre Kosten, denn das IWB bietet
schwerpunktmäßig medizinische Ausbildungen an.
Den Initiatoren war es wichtig, dass Schüler des Institutes vor Ort sind
und speziell auf Fragen eingehen. "So können die Besucher, welche in
Betracht ziehen, hier eine Ausbildung zu beginnen, konkret mit Schülern
sprechen und sich eine Meinung bilden", betonte Andrea Iffland. Auf die
Frage, welche Voraussetzungen die jungen Leute erfüllen müssen, sagte
sie: "Mit einem Abschluss der zehnten Klasse kann es praktisch sofort
los gehen."
Zu sehen gab es wirklich viel, im Bereich der Ausbildung zur
Diätassistentin wurde fleißig gebacken und die Resultate konnte man sich
sprichwörtlich auf der Zunge zergehen lassen. Im Bereich
Medizinisch-technischer Laboratoriumsassistent konnten sich Besucher den
Puls messen oder auch die Blutgruppe bestimmen lassen. Es wurden
Bakterien und Organausschnitte unter dem Mikroskop ausgestellt, außerdem
stand eine Puppe für erste Erfahrungen in einem Erste-Hilfe-Kurs zur
Verfügung. Im oberen Stockwerk des Gebäudes wurde das Fach
Ganzheitskosmetik vertreten. So holten sich viele Leute eine
Typberatung, Massagen und nutzten die Angebote zur Erholung.
Bei Experimenten durften die Besucher mitwirken und zum Beispiel den
Prozentsatz ihres Körperfetts berechnen. Ein breites Besucherspektrum
wurden angesprochen und somit ist auch zu erklären, dass sich wirklich
viele Leute eine längere Zeit im Institut für Wissen und Bildung
aufhielten und sich alles ganz genau anschauten. Karsten Wieland schaute
als Besucher im IWB vorbei. "Ich finde es sehr beeindruckend hier,
außerdem weiß ich jetzt endlich, welche Blutgruppe ich habe", so der
16-Jährige. Ein gelungener Tag der offenen Tür, den die Verantwortlichen
im kommenden Jahr nur schwer toppen können.
Übrigens: Da schon vor dem Fest klar war, dass der Tag genau mit dem
Plauener Frühling stattfinden würde, überlegten sich die Lehrer und
Schüler des IWB etwas Besonderes. "Warum könnte man nicht einen kleinen
Sketch über die Bildungseinrichtung auf der Bühne am Altmarkt
präsentieren?, entwickelte sich in ihren Köpfen eine Idee. Dieser
Gedanke wurde dann am Samstag um 14 Uhr in die Tat umgesetzt, dem
Applaus zu Folge gefiel es den Zuschauern sehr gut. - larsg
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Samstag, 28. Juni 2003
Abschlusszeugnisse für
Kosmetikerinnen Ein bisschen Farbe im Leben
Roter Lippenstift. Perfekte Nägel.
Glatte Haut. Gezupfte Augenbrauen. Rosige Wangen. Gesunde Haare.
Betörendes Augen-Make-up. Schönheit. Schönheit?
PLAUEN- Wer schön sein will, muss leiden. So heißt's im
Volksmund, aber ist da auch was dran? Wissen müssten's die, die
beruflich mit Schönheit zu tun haben - Kosmetikerinnen. 16 junge Mädchen
zwischen 18 und 20 Jahre haben gestern ihr Abschlusszeugnis erhalten.
Davor: eine zweijährige Ausbildung im Institut für Wissen und Bildung
(IWB) an der Dobenaustraße. Perfekt geschminkt, gestylt und angezogen
erschienen sie zu ihrem großen Tag.
"Wer schön sein will, muss leiden, auf jeden Fall", sagt die 19-jährige
Sylvia Wölfel. Sie denkt ans Augenbrauenzupfen. Nur ein Beispiel, das
sie nennt. Kosmetikerin - ihr Traumberuf war es nicht. Viel lieber
wollte sie Hotelfachfrau werden. Aber? "Hat halt nicht geklappt", sagt
sie. Für Nicole Piotrowski (18) aber war es der Traumberuf. Nicht die
Kleinmädchenfantasie mit dem Schminkpuppenkopf. Aber sie wollte genau
das machen.
Beide haben eine Arbeitsstelle - in Bayern. Man muss flexibel sein
heutzutage. "Man kann was finden", sind sich beide einig. Man muss eben
wollen und an den richtigen Stellen suchen. "Im Osten geht da nichts",
sagt Sylvia. "Die jungen Leite müssen Erfahrungen sammeln", sagt Andrea
Iffland. "An Urlaubsorten und in Hotels werden eigentlich immer
Kosmetikerinnen gesucht", weiß die Ausbildungsleiterin. Schließlich
haben die jungen Damen eine umfassende Ausbildung genossen. Zwei Jahre,
in denen ihnen theoretischen praktischen Fachwissen vermittelt wurden.
Denn eine Kosmetikerin, die muss nicht nur den Pinsel schwingen können,
die muss auch wissen, was in den Produkten drin ist. Deshalb gehört
Chemieunterricht zur Lehre. Und Mathe, Physik, Anatomie, Dermatologie …
Praktische Erfahrungen mussten die Kosmetikerinnen auch in -studios
sammeln.
"Das ist übrigens die vorletzte Klasse, die noch eine zweijährige
Ausbildung macht. Ab kommenden Jahr dauert diese nämlich nur noch ein
Jahr", so Iffland. "Viele denken eben, Kosmetikerin - das ist nur die
dekorative Schiene. Ist es aber nicht", sagt Frau Iffland und "16 von
insgesamt 19 haben den Abschluss in der Tasche." - "Irgendwann bringt's
schon noch was, dass man weiß, was die Bestandteile in den Produkten
bedeuten", wendet sie sich an Sylvia Wölfel, die mit wenig begeistertem
Gesichtsausdruck an die Chemiestunden zurückdenkt. "Oh ja, Mathe und
Chemie mochte ich besonders", fügt die 19-jährige ironisch hinzu. Nicole
hat die Theorie nicht gestört - wird sie doch demnächst selbst
unterrichten. In Bayern. Denn:
Man muss flexibel sein in dem Job. Schönheit ist halt einem ständigen
Wandel unterworfen. Da gehört eben auch der Umzug dazu … - Nadine
Läster
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Mittwoch, 1. Oktober 2003
Vielseitiges Bildungsangebot
lockt
PLAUEN- Auch in den
Berufsfachschulen des Institutes für Wissen und Bildung auf der
Dobenaustraße hat das Schuljahr 2003/2004 begonnen. Am 1. September
begannen die neuen Klassen die Ausbildung zum/zur Diätassistent/-in,
Ganzheitskosmetiker/-in, Medizinisch-techn. Laboratoriumsassistent/-in,
Pharmazeutisch-techn. Assistent/-in sowie erstmalig zum/zur
Medizinischen Dokumentationsassistent/-in und Veterinärmedizinisch-techn.
Assistent/-in.
Die Lehrkräfte und Schulleiter sind zufrieden. Letztere richten ihren
Blick jedoch bereits auf das Schuljahr 2004/2005, denn seit einigen
Wochen flattern neue Bewerbungen ins Haus. Das vielseitige
Bildungsangebot zieht nicht nur Jugendliche aus der Region, sondern aus
ganz Deutschland nach Plauen im Vogtland. Infos unter Tel.:
03741/222036. - di
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