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Berufliches Gymnasium - FR Biotechnologie i. V. - FR Agrarwissenschaft

Biotechnologie?

Die Biotechnologie gilt als eine der wichtigsten Zukunftstechnologien. Bereits im letzten Viertel des vorigen Jahrhunderts hat sie unter Einsatz neuer Methoden, insbesondere der Gentechnik, zu einem Erkenntnisschub in der Wissenschaft und zu einer Vielzahl neuer, innovativer Anwendungen geführt. Lebende Organismen bzw. ihre zellulären Bestandteile werden genutzt, um konventionelle und innovative Methoden, Verfahren und Produkte in den Anwendungsbereichen Medizin, Pharmazie, Umwelt, Landwirtschaft und Ernährung neu zu entwickeln, umzusetzen oder zu spezialisieren.

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Unterrichtsimpressionen

Welche Unterrichtsfächer werden gelehrt?

Deutsch, Englisch, Französisch, Literatur, Geschichte/Gemeinschaftskunde, Wirtschaftslehre/Recht, Mathematik, Physik, Chemie, Biotechnik (FR BT) bzw. Agrartechnik mit Biologie (FR AW), Umwelt-/Lebensmittelanalytik (FR BT) bzw. Biotechnologie (FR AW), Informatik, Religion/Ethik, Bildende Kunst, Sport

Welche Einsatzmöglichkeiten bieten sich an?

Das Berufliche Gymnasium vereinbart eine naturwissenschaftliche Grundausbildung mit dem Erwerb der Allgemeinen Hochschulreife. Das dort erworbene Abitur befähigt insbesondere zur Aufnahme eines Studiums der Medizin, Biologie, Biochemie, Veterinärmedizin und anderer Naturwissenschaften


Wann beginnt und endet diese Ausbildung?

Beginn:    August 2012
Ende:       August 2015

Monatliche Kosten (Schulgeld, Kittelgeld, Material):    125 €

Unterrichtszeiten

Montag bis Freitag von 08:00 bis 15:00 Uhr.
Unterrichtsfreie Tage und Ferienzeiten orientieren sich nach der Regelung des Freistaates Sachsen.

Welche Zulassungsbedingungen sind gültig?

  • fortlaufender Englischunterricht von Klassenstufe 5 bis 10

  • Realschulabschluss oder gleichwertiger Abschluss und mindestens dreimal die Note "gut" in den Fächern: Deutsch, Mathematik, Englisch, Physik, Chemie, Biologie (Jedes der übrigen genannten Fächer muss mindestens die Note "befriedigend" aufweisen. Die Durchschnittsnote aller Fächer muss besser als 2,5 sein.)

  • Versetzungszeugnis von Jahrgangsstufe 10 auf Jahrgangsstufe 11 des Gymnasiums

  • Realschulabschluss oder gleichwertiger Abschluss (Durchschnittsnote besser als 2,5 und mindestens Note "befriedigend" in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch) sowie abgeschlossene mindestens zweijährige Berufsausbildung (Durchschnittsnote des Abschlusszeugnisses der Berufsschule besser als 2,5)

  • Realschulabschluss oder gleichwertiger Abschluss (Durchschnittsnote besser als 3,0) und Teilnahme am 20minütigen Aufnahmegespräch

Die Schüler dürfen bei Schuljahresbeginn der Klassenstufe 11 das 18. Lebensjahr, bei Nachweis der abgeschlossenen Berufsausbildung das 21. Lebensjahr nicht vollendet haben (Ausnahmen: längere Krankheit, freiwilliges soziales/ökologisches Jahr, Auslandsaufenthalt zur Vertiefung der Fremdsprachenkenntnisse).

Förderung

Informieren Sie sich rechtzeitig vor Beginn der Maßnahme bei Ihrem zuständigen Arbeitsberater und / oder beim Amt für Ausbildungsförderung (BaföG)

Welche Prüfungen sind am Ende der Ausbildung abzulegen?

Aufbauend auf einen mittleren Bildungsabschluss (Realschulabschluss) umfasst diese Schulart eine Einführungsphase (Klassenstufe 11) und eine Qualifikationsphase (Jahrgangsstufen 12 und 13).

Die Klassenstufe 11 dient dem Ausgleich von Unterschieden im Wissenstand der Schüler.
Das zweiwöchige Betriebspraktikum, welches in der Klasse 11 absolviert wird, orientiert sich inhaltlich an der Fachrichtung Biotechnologie.

In den Jahrgangsstufen 12 und 13 wird der Klassenverband durch ein System von Grundkursen und zwei Leistungskursen abgelöst, welche jeweils ein Kurshalbjahr dauern und in spezifischer Weise zur Vermittlung der allgemeinen Studierfähigkeit und zur fachrichtungsspezifischen Berufsorientierung beitragen.

Die Qualifikationsphase endet mit der zentralen Abiturprüfung und - bei Bestehen der Prüfung - mit dem Erwerb der Allgemeinen Hochschulreife.

 

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