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REIF FÜR DIE INSEL PDF Drucken
Hallo an alle IWBler und zukünftigen Interessenten. Hier habe ich mal einen kurzen Abriss für euch geschrieben, wie mein Praktikum auf Teneriffa aussah:

Mein Arbeit begann jeden Tag um 8 Uhr und endete um 18 Uhr. Und das von montags bis freitags.
Es war ein sehr lustige Zeit mit vielen Verständigungsproblemen, da außer meiner Kontaktperson alle nur Spanisch sprachen. Und die Zusicherung im Labor spreche man Englisch, traf aus spanischer Sicht auch zu. Die Kanarios behaupten aber eine Sprache zu sprechen, sobald sie "hallo" und "tschüss" sagen können. Dem entsprechend war ich gezwungen sehr schnell Spanisch zu verstehen.
Mein Aufgabenbereich im Labor bestand in der Wassertestung, d.h. Chlor-, Nitrat-, Nitrit- und Ammoniumtests. Allerdings muss ich dazu sagen, dass es sehr lange gedauert hat, bis die Laborchefin mir nicht mehr auf die Finger schaute. Bei ihr handelt es sich um eine sehr skeptische Person. Dies zeigte sich auch in den Bereichen der PCR und Bakteriologie, wo ich gar nicht mit anfassen durfte.

Meine Nachmittage verbrachte ich in der Babystation. Hier lief es genau umgekehrt. Ich bekam gesagt, was ich tun solle (auf spanisch natürlich) und man ging arbeiten. Und ich stand da in der Hoffnung alles richtig verstanden zu haben. Natürlich hat das nicht immer ganz geklappt, aber den Großteil habe ich richtig erahnt. Hier bestand meine Aufgabe hauptsächlich in der Reinigung der Volieren, der Inkubatoren und der Nesttonnen. Die ganz kleinen Vögel wurden noch mit einer Spritze ernährt, dabei durften Praktikanten nicht helfen.
Auch hier hat mir die Arbeit sehr gut gefallen, obwohl sie körperlich anstrengend war und die ganze Zeit über ein sehr hoher Geräuschepegel herrschte, da kleine Papageien IMMER nach Futter schreien.
Image
Klein Kea bei der Sabotage meiner Arbeit


Und natürlich traf ich auch Dr. Matthias Reinschmidt. Ein sehr sympatischer Mensch, der allerdings nur für das Fernsehen in der Babystation war und sonst in der Zuchtstation arbeitet.

Meine Wochenenden habe ich mit Ausflügen verbracht (meist mehrstündige Wander- und Klettertouren durch die verschiedenen Gebirge). Dabei ließ sich einiges über die Pflanzenwelt und die Geschichte der Insel erfahren. Wer allerdings Tiere sehen will, ist dort falsch. Tauben und Eidechsen sind zu finden, sonst sieht man nichts.
Gewohnt habe ich in einer super netten und lieben Familie, die allerdings auch nur Spanisch sprach.

Bei weiteren Fragen schreibt mich ruhig an. TCP, VMTA 08
 

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